Theodor Rosenhauer

Theodor Rosenhauer (1901-1996) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der legendären
Dresdner Malkultur. Seine Arbeiten sind auf dem Kunstmarkt rar, sind begehrt und 

erzielen bei Auktionen hohe Preise.


„Schnee wollte ich malen, weil alle Töne durch ihn kräftiger wirken.“
Für das Gemälde „Winterlandschaft“ (1965) greift Rosenhauer auf sein bewährtes
Gestaltungsprinzip zurück: Die weißen Dächer und Fassaden leuchten vor einem
dunkelblauen Himmel mit Schnee beladenen Wolken.


Das Werk ist im doppelten Sinn spannend, da die Leinwand beidseitig bemalt ist. Nach dem
Verkauf in Privatbesitz 2006 kam unter einem weißen Farbenschleier, ein Stillleben mit
Masken und einer afrikanischen Figur zum Vorschein.


Der expressive, pastose Farbauftrag und das Malen im Freien vor dem Motiv lassen seine
Arbeitsweise zwischen expressivem Realismus und Impressionismus verorten – auch wenn
er sich selbst keiner dieser Richtungen zuordnete.


Zustand und Provenienz sind makellos. Wenn Sie mehr erfahren wollen, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

 

 

1901 in Dresden geboren | 1919/20 Kunstgewerbeschule Dresden | 1920-24 Kunstakademie
Dresden bei Ferdinand Dorsch | ab 1924 freischaffend | ab 1925 Studienreisen nach
Rumänien | 1934 Berufung an Kunstakademie Dresden durch NS-Regime abgelehnt | 1938
Studienreise nach Italien | Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste | 1940
Kriegsdienst in Krakau | 1945 Atelier mit vielen Arbeiten in Dresden zerstört | 1968
Retrospektive im Albertinum | 1980 bei Galerie Döbele auf art Basel | 1983 bei Galerie
Döbele auf art Cologne | 1996 in Berlin gestorben

Winterlandschaft

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